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40 Jahre Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH18.02.2009
40 Jahre Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH

Hohe Produktqualität und ausgezeichnete Beratung begründen internationalen Erfolg

Mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ und ihrem Leitmotiv “..the people who care“, das für ihr Selbstverständnis als erstklassiger Dienstleister steht, hat sich die Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH national wie international einen Namen gemacht. Jetzt feierte das Familienunternehmen mit Sitz im emsländischen Emsbüren sein 40. Firmenjubiläum. Warum ausgerechnet jetzt? „Weil wir gerade allen Grund haben, uns über die erzielten Erfolge zu freuen und an der Schwelle zu einem neuen großen Wachstum vor allem in Lateinamerika stehen“, sagen die Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Wolfgang und Dipl.-Ing. Franz-Josef Paus.

Mit dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering und dem Geschäftsführer des Fachverbandes Bergbaumaschinen im VDMA, Joachim Schmid, konnte die Familie Paus auch prominente Gäste begrüßen. Insgesamt nahmen Besucherinnen und Besucher aus 25 Nationen von 5 Kontinenten teil, womit allerdings noch nicht alle Länder vertreten waren, in denen die PAUS Maschinenfabrik agiert.

Den Grundstein zur Erfolgsgeschichte seines Hauses legte Firmengründer Hermann Paus 1968 mit dem Erwerb des Grundstückes, auf dem das inzwischen erheblich ausgeweitete Unternehmen noch heute ansässig ist. Begonnen wurde mit der Produktion von Baumaschinen und bereits kurz darauf wurden die ersten Bergbaumaschinen entwickelt.

Von Anfang an wurde stark auf den Export gesetzt, die ersten Bergbaufahrzeuge wurden in die Sowjetunion geliefert. Bereits damals bestand der Anspruch, dass nur bei gleichbleibend hoher Qualität und Innovationskraft zufriedene Kunden garantiert sind – nur so ist zu erklären, dass viele der damaligen Anwender auch heute noch zu den Kunden von Paus gehören.

Sehr intensiv hat PAUS die zunehmende Mechanisierung des untertägigen Steinkohle-Bergbaus in Deutschland begleitet. Die ersten gummibereiften Transportfahrzeuge mit Schlagwetterschutz wurden hier entwickelt; in den 80er Jahren entstanden Untertage-Busse, Schildtransporter, Grader und andere Fahrzeuge in der Logistik-Kette. Noch heute ist man bei Paus stolz, bereits vor knapp 30 Jahren die erste „trockene“ Abgaskühlung mit Abgasdiffusor und Kugelflammsperre verwendet zu haben, eine Technik, die damals wegweisend beim Schlagwetterschutz von dieselgetriebenen Fahrzeugen war.

Viele weitere Neuerungen hatten Ihren Ursprung in den von den Kunden geäußerten Bedürfnissen. So wurde für das Einbringen von Versatzmaterialien im Erz- oder Salzbergbau das bis heute einmalige Verfahren des Schleuderversatzes entwickelt: mit hoher kinetischer Energie wird das Versatzmaterial aus der Mulde des Transportfahrzeuges über ein Schleuderband firstbündig eingebracht. Diese Technik wird weltweit verwendet.

Weitere Spezialgeräte, die z.T. mit Kooperationspartnern entwickelt wurden, sind die Schlitzfräse, mit der Entlastungsschlitze zum Abbau von Gebirgsdruck entlang der Strecken eingebracht werden können sowie die erste funktionierende Sohlenfräse, mit der die Fahrbahn aufbereitet wird, indem Unebenheiten im Gestein begradigt werden.

Geradezu legendären Erfolg haben das Universal-Trägerfahrzeug Universa 50, dass für beinahe alle untertägigen Transport- und Maintenanceaufgaben verwendet wird, sowie der Personentransporter „Minca“, der seit seiner Einführung im Jahr 1978 in mehreren Generationen und unterschiedlichen Ausführungen mehr als 1200 mal verkauft wurde.

Seit 1995 führt Paus eine Palette von Fahrladern im Programm, mit denen Nutzlasten von 1,5 bis 6 Tonnen erreicht werden; seit 2002 steht mit dem 852 TSL-S ein völlig neues Konzept zu Berauben der Firste zur Verfügung: eine kleine, sehr wendige und doch sehr leistungsfähig Maschine. Abgerundet wird das Bergbauprogramm durch eine Muldenkipper-Reihe mit Nutzlasten von 10 bis 25 Tonnen.

Ein „Global Player“ im besten Sinn des Wortes war die Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH schon sehr früh. Im Jahr 2001 wurde die Repräsentanz in Moskau eröffnet, seit 2003 sind das emsländische Unternehmen und Rodrigo Torrealba Gesellschafter von „Paus Chile Ltda.“ mit Sitz in Santiago. Das internationale Geschäft floriert, wie auch im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung deutlich wurde: „Wir denken, dass wir die Verkäufe in den nächsten drei bis vier Jahren verdreifachen werden“, prophezeite Rodrigo Torrealba in seinem Grußwort. Ursächlich für die überaus positive Entwicklung des Lateinamerika-Geschäftes seien neben dem explosiven Wachstum bei den hydroelektrischen Projekten vor allem der hohe Qualitätsstandard „Made in Germany“ sowie die ausgezeichnete Beratung durch multidisziplinäre Fachkräfte auf höchstem Niveau. Auch in Asien ist Paus aktiv: Im Jahr 2005 wurde bei Shanghai ein JV zur Herstellung von schlagwettergeschützten Personen- und Materialtransportern (Minca) gegründet. Von dort wird der chinesische Markt beliefert.

Heute ist das Unternehmen mit seinen knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter 22 Auszubildende, national wie international eine verlässliche Größe.

Seit 2002 wird die Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH in zweiter Generation von den Söhnen des Firmengründers, Dipl. Ing. Franz-Josef Paus und Dipl.-Kfm. Wolfgang Paus, geführt. Für sie stehen die Zeichen auf Wachstum: Weltweit soll in den nächsten Jahren mit den anspruchsvollen Paus-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes viel bewegt werden.

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